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Der Zahnarzt im Flüchtlingscamp

Der Zahnarzt im Flüchtlingscamp

Im März 2017 ist Georg Amberg er an die Serbische Grenze geflogen und hat dort die mobile Zahnklinik in Betrieb genommen.

Als sich die Flüchtlingskrise auf der Balkanroute in den Jahren 2015 und 2016 zuspitzte, boten Hilfswerke, aber auch Privatpersonen Hilfe vor Ort an und sammelten Spenden.

Seit Februar 2017 ist auch eine Zahnklinik auf Rädern in den Flüchtlingscamps in Serbien unterwegs. Diese Hilfe ist dringend nötig, wo es doch an fast allem fehlt. Die mobile Zahnklinik in Serbien ist ein Projekt von Marit Neukomm, Oberentfelden und ihrer Non-Profit-Organisation «Volunteers for Humanity».

Die Organisation Médecins sans frontières (MFS) ist in den Camps aktiv, bei zahnmedizinischen Problemen stossen diese Ärzte aber schnell an ihre medizinischen Grenzen. Von allen Flüchtlingen, welche medizinische Hilfe benötigen, brauchen 70% einen Zahnarzt. Viele haben seit Monaten keine Zahnbürste mehr benutzt, entsprechend schlecht steht es um die Mundhygiene. Die Zähne sind regelrecht verfault.

Der Verein Volunteers for Humanity gleiste den Umbau eines deutschen Ambulanzfahrzeugs in eine mobile Zahnklinik auf und finanzierte diese neue Form der Flüchtlingshilfe. Das Fahrzeug ist ausgestattet mit einem Behandlungsstuhl, einem Röntgengerät, einem Stromregenerator sowie einem Sterilisator.

Der Zahnarzt Georg Amberg aus Oberentfelden sammelte bei seinen Berufskolleginnen und Berufskollegen der SSO Aargau Material im Wert von rund 30‘000 Franken und Geldspenden von über 12‘000 Franken für dieses einzigartige Projekt.

Im März 2017 ist er an die Serbische Grenze geflogen und hat dort die mobile Zahnklinik in Betrieb genommen. Als er im Flüchtlingscamp ankam, wurden ihm fast die Türen eingerannt. Ein zahnmedizinisches Angebot war dringend nötig.

Heute ist die mobile Zahnklinik in Südserbien in über 20 Camps unterwegs und wird von der Schweizer Flüchtlingshilfsorganisation «Boarderfree Association» betrieben. Später soll der Bus weiter nach Griechenland und auch dort von Camp zu Camp fahren.

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